Freiwillige Feuerwehr Markt Berolzheim

Herzlich Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Markt Berolzheim!
Unsere Wehr, gegründet 1878

Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen rund um die Feuerwehr,Gebäude, Ausrüstung, Termine, allgemeine Informationen, Ansprechpartner, etc...
Viel Spaß beim Stöbern!
Die Vorstandschaft
Aktuelles
Termine
Bilder des Sonnwendfeuer 2025
Kontakt
Gerätehaus FFW Markt Berolzheim Moosgasse 1 91801 Markt Berolzheim Tel.: 09146/942164
Biertischverleih Fabian Bartsch, Tel. 0151/17290260 Jonas Winter, Tel. 0151/50439686
Vorstandschaft
1. Kommandant Kevin Stützer Moosgasse 6 91801 Markt Berolzheim Tel.: 0151/50481006 E-Mail: stuetzer-k@t-online.de
2. Kommandant Jonas Winter Falbenthaler Weg 37 91801 Markt Berolzheim Tel.: 0151/50439686
1. Vorstand Eberhard Reichardt Stellackersiedlung 11 91801 Markt Berolzheim Tel.: 09146/1411
2. Vorstand Martin Engelhard Lange Str. 24 91801 Markt Berolzheim Tel.: 09146/9429600
Kassier Stefan Schweinzer
Schriftführerin Rebecca Hennig
Gerätewart Pfahler Edwin
Atemschutzbeauftragter Pfahler Edwin
Gruppenführer Alexandra Reichardt-Wiesinger Armin Kastel Matthias Ersfeld Florian Pfisterer Michael Prosiegel Friedrich Müller OT Großholz
Gerätehaus
Ein kleiner Einblick in unser neues Feuerwehrgerätehaus.

Im innen Bereich befindet sich im Erdgeschoss ein Anschlussraum, sowie die Fahrzeughalle mit Werkstatt, im hinteren Bereich Materiallager, Schlauchpflege und der Schlauchturm.
Eine Etage höher ist dann ein Atemschutzpflegeraum, Lager, Putzkammer, WC - Dusche und der Schulungsraum mit angrenzender Küche untergebracht.

Zu unserem Haus gehört auch ein Übungshof mit Überflurhydrant und angrenzender Wasserentnahmestelle vom offenen Gewässer.
Fahrzeughalle mit Werkstatt
Die Fahrzeughalle besitzt zwei große Tore zum herausfahren. Desweiteren ist die persönliche Schutzausrüstung eines(-r) jeden Feuerwehrmann(-frau) untergebracht. Beim herausfahren der Fahrzeuge werden die Abgase abgesaugt und nach aussen geführt.
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Eine kleine Werkstatt ist auch untergebracht
Materialllager, Schlauchpflege
Dieser Raum dient als Lager und Schlauchpflege. Im Hintergrund ist die Schlauchwaschmaschine zu sehen - Turmeingang (Rollo) ist geschlossen.
Schlauchturm
Der Schlauchturm ist vom Materiallager aus begehbar, man kann in den Turm durch feste Leitern bis nach oben steigen. Auf der Obersten Plattform ist eine Tür nach außen für Übungszwecke.
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Eingang wird von einen Rollo verschlossen
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Ganz oben befindet sich der Schlauchaufzug
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Rückseite Schlauchturm und Materiallager
Büro
Das Büro liegt im Obergeschoss und dient meist zur Akten und Lehrmittel Ablage.
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vor der Bürotür
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schon ist sie offen
Schulungsraum mit angrenzender Küche
Der Schulungsraum ist im Obergeschoss, er bietet freie Sicht in den Himmel durch das vorhandene Oberlicht. Der Raum kann komplett Bestuhlt werden.
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Angrenzend ist eine Küche untergebracht
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Ansicht von außen in den Schulungsraum
Löschgruppenfahrzeug (LF 10/6)

Kennzeichen
WUG - MB 431
Funkrufname
Florian Markt Berolzheim 43/1
Besatzung
1/8
Fahrzeugdaten
- Mercedes Benz Atego 1226
- 255 PS / Allradantrieb
- zul. Gesamtgewicht 12,5 to
- Baujahr: 2010
- Aufbau: Ziegler
Feuerwehrtechnische Ausrüstung
- 1000 l Löschwassertank
- zusätzliche TS 8/8 inkl. Zubehör
- Tauchpumpe TP 4/1
- 1500 l Faltbehälter
- Schnellangriff + Schnellschaumgerät (Propack)
- Kübelspritze + Pulverlöscher + CO2-Feuerlöscher
- 3-teilige Schiebeleiter + 4-teilige Steckleiter
- Stromerzeuger 9 kVA
- pneumatischer Lichtmast 2 x 1000 W
- Stativ mit Flutlichttrage 2 x 1000 W
- Motorsäge inkl. Schutzausrüstung
- Überdrucklüfter
- Verkehrsleitkegel inkl. Blitzstableuchten
- 4 Pressluftatmer in der Fahrzeugkabine
- andere diverse DIN-Beladung
Einsatzzweck
Brandbekämpfung, Förderung von Löschwasser, einfache technische Hilfeleistung
Mehrzweckfahrzeug (MZF)

Kennzeichen
WUG - MB 111
Funkrufname
Florian Markt Berolzheim 11/1
Besatzung
1/8
Fahrzeugdaten
- Volkswagen Transporter T4
- 78 PS / Diesel
- zul. Gesamtgewicht 2,59 to
- Baujahr: 1991
- Aufbau: Thoma
Feuerwehrtechnische Ausrüstung
- 1 x 4m-Band Fahrzeugfunkgerät
- 4 x 2m-Band Handsprechfunkgerät
- 2 x Winkerkelle
- 5 x Verkehrsleitkegel
Einsatzzweck
Mannschafts- und Materialtransport, Absicherung von Einsatzstellen
Einsätze 2015
Einsatzart: Brand Datum: 19.07.2015 Uhrzeit: 18:05 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brand Gebüsch nähe Heidenheimer Weg
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 14.07.2015 Uhrzeit: 17:18 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim St 2230 ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 zusätzliche Feuerwehren: FFW Meinheim, FFW Treuchtlingen Kurzbeschreibung: Absicherung der Einsatzstelle nach Verkehrsunfall und Unterstützung des Rettungsdienstes
Einsatzart: Brand Datum: 12.07.2015 Uhrzeit: 14:01 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brandmeldeanlage Fa. Ernst
Einsatzart: Brand Datum: 05.07.2015 Uhrzeit: 15:55 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brandmeldeanlage Fa. Ernst
Einsatzart: Brand Datum: 14.06.2015 Uhrzeit: 09:59 Uhr Einsatzstelle: Trommetsheim Ri. Lengenfeld ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brand Gebüsch (Sonnwendfeuer Trommetsheim)
Einsatzart: Brand Datum: 14.06.2015 Uhrzeit: 02:39 Uhr Einsatzstelle: Trommetsheim Ri. Lengenfeld ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brand Gebüsch (Sonnwendfeuer Trommetsheim)
Einsatzart: Brand Datum: 07.06.2015 Uhrzeit: 18:11 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brandmeldeanlage Fa. Ernst
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 07.06.2015 Uhrzeit: 00:41 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: div. Einsatzstellen aufgrund hoher Niederschläge (Keller und Bahnunterführung Ri. Trommetsheim überflutet, Fahrbahn verschmutzt....)
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 30.04.2015 Uhrzeit: 17:00 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 10 Kurzbeschreibung: Verkehrsabsicherung beim Maibaumaufstellen
Einsätze 2014
Einsatzart: Brand Datum: 11.10.2014 Uhrzeit: 13:56 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Fehlalarm Brandmeldeanlage
Einsatzart: Einsatzübung Feuerwehr-Aktionswoche Datum: 02.10.2014 Uhrzeit: 18:16 Uhr Einsatzstelle: Trommetsheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 13 Kurzbeschreibung: Brandschutzwoche, angenommener Garagenbrand
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 20.09.2014 Uhrzeit: 10:24 Uhr Einsatzstelle: Trommetsheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: ausgedehnte Ölspur
Einsatzart: Brand Datum: 21.08.2014 Uhrzeit: 01:59 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 30 Kurzbeschreibung: Brand in Recyclinganlage
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 04.08.2014 Uhrzeit: 17:50 Uhr Einsatzstelle: Dittenheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Hochwassereinsatz, zahlreiche Keller vollgelaufen
Einsatzart: Brand Datum: 02.07.2014 Uhrzeit: 20:09 Uhr Einsatzstelle: St2230 Abzweigung Oberweiler ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Brand Wiese
Einsatzart: Brand Datum: 27.06.2014 Uhrzeit: 22.52 Uhr Einsatzstelle: Meinheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Brand Heuhaufen (Sonnwendfeuer Meinheim)
Einsatzart: Brand Datum: 27.05.2014 Uhrzeit: 17:13 Uhr Einsatzstelle: Alesheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Kaminbrand
Einsatzart: Brand Datum: 12.05.2014 Uhrzeit: 03:05 Uhr Einsatzstelle: Wachenhofen ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Brand einer Waschmaschine
Einsatzart: Brand Datum: 21.03.2014 Uhrzeit: 19:20 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Schwelbrand einer Spülmaschine
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 08.03.2014 Uhrzeit: 12:34 Uhr Einsatzstelle: WUG 1, zwischen Alesheim und Wachenhofen ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 15 Kurzbeschreibung: ausgedehnte Ölspur
Einsätze 2013
Einsatzart: Einsatzübung Feuerwehr-Aktionswoche Datum: 02.10.2013 Uhrzeit: 19:12 Uhr Einsatzstelle: Wachenhofen ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 17 Kurzbeschreibung: angenommenes Brandobjekt, landwirtschaftliches Anwesen, Ortsverbindungsstraße Richtung Theilenhofen)
Einsatzart: Brand Datum: Uhrzeit: 14:42 Uhr Einsatzstelle: zwischen Alesheim und Wachenhofen ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Brand einer Wiese (Fehlalarm)
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 10.06.2013 Uhrzeit: 14:01 Uhr Einsatzstelle: Wachstein / Dornhausen ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 14 Kurzbeschreibung: Hochwassereinsatz (Keller auspumpem, Absicherung von Grundstücken mit Hilfe von Sandsäcken)
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 02.05.2013 Uhrzeit: 09:44 Uhr Einsatzstelle: Ortsverbindungsstraße zwischen Trommetsheim und Lengenfeld ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 11 Kurzbeschreibung: Verkehrsabsicherung nach Unfall, PKW beim Überholen mit Traktor zusammengestoßen
Einsatzart: Sicherheitswache Datum: 30.04.2013 Uhrzeit: 17:45 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 13 Kurzbeschreibung: Verkehrsabsicherung beim Maibaumaufstellen
Einsatzart: Technische Hilfeleistung Datum: 24.04.2013 Uhrzeit: 20:40 Uhr Einsatzstelle: Markt Berolzheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 17 Kurzbeschreibung: Verkehrsabsicherung und Säuberung der Straße nach Unfall mit landwirtschaftlichen Gespann
Einsatzart: Brand Datum: 17.04.2013 Uhrzeit: 10:58 Uhr Einsatzstelle: Meinheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 Einsatzkräfte: 9 Kurzbeschreibung: Brand im Keller, beim Zerlegen eines nicht mehr benötigten Heizöltanks geriet der Ölschlamm in Brand
Einsatzart: Brand Datum: 04.02.2013 Uhrzeit: 19:13 Uhr Einsatzstelle: Kurzenaltheim ausgerückte Fahrzeuge: LF 10/6 und MZF Einsatzkräfte: 18 Kurzbeschreibung: Schwelbrand im Heizungskeller
Geschichte
Auszug aus der Geschichte unsere Freiwilligen Feuerwehr
- 1878: Gründung über das königlich bay. Bezirksamt, Bestimmung des Gasthauses Cramer zum Vereinslokal
- 1880: Der Jahresmitgliedsbeitrag wird auf 40 Pfennig festgesetzt.
- 1893: Die königlich bay. Gendarmarie fordert die FFW zur Schlichtung einer Schlägerei unter Eisenbahnbauarbeitern an.
- 1914-1918: Der 1. Weltkrieg dezimert die FFW; Jugendliche stoßen zur Wehr
- 1928: 50-jähriges Gründungsfest
- 1930: fand die erste Brandschutzwoche statt
- 1935-1945: das NS-Regime löst zwangsweise alle FFWs auf und wandelt sie zu Hilfspolizeigruppen um
- 1950: erste Übung mit der neuen Motorspritze
- 1953: 75-jähriges Gründungsfest
- 1954: Eintrag ins Vereinsregister zur FFW e.V.
- 1955: Kauf einer TS-8 Motorspritze und Heusonde durch die Gemeinde
- 1968: 90-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe
- 1968: umgebauter VW-Kombi ist erstes motorisiertes Löschfahrzeug
- 1972: Anschaffung des LF8-Löschfahrzeugs
- 1992: Gründung einer Damengruppe
- 1993: Anschaffung einer neuen Tragkraftspritze (TS8/8) und einer Anhängeleiter (AL16-4)


Brandkreis

Markt Berolzheim liegt im Brandkreis 11
dem daneben auch die Orte Alesheim, Theilenhofen, Trommetsheim, Störzelbach, Dornhausen, Wachstein, Gundelsheim und Wachenhofen angeschlossen sind.
- Kreisbrandrat (KBR) Werner Kastner
- Kreisbrandinspektor (KBI) Inspektion 1 - Eduard Ott
- Kreisbrandinspektor (KBI) Inspektion 2 - Norbert Becker
- Stadtbrandinspektor (SBI) Inspektion 3 - Klaus Knaupp
| Kreisbrandmeister (KBM) | Inspektion 1 | Inspektion 2 | Inspektion 3 |
|---|---|---|---|
| Erich Herzner | - | Brandkreis 1 | - |
| Gerhard Eichner (Stadtbrandmeister SBM) | - | - | Brandkreis 2 |
| Volker Satzinger | - | Brandkreis 3 | - |
| Jürgen Zachmann | - | Brandkreis 4 | - |
| Matthias Endres | Brandkreis 5 | - | - |
| Hermann Leinfelder | - | Brandkreis 6 | - |
| Otto Schober | - | Brandkreis 7 | - |
| Friedrich Steinbauer | Brandkreis 8 | - | - |
| Dieter Löffler | Brandkreis 9 | - | - |
| Anton Bratinger | Brandkreis 10 | - | - |
| Steffen Krach | Brandkreis 11 | - | - |
Weitere Führungskräfte in Fachbereiche im Landkreis
- Norbert Gerstner: Kreisbrandmeister, Atemschutzbeauftragter
- Lumpe Robert: Kreisbrandmeister, Funksachbearbeiter
- Werner Gebert: Kreisbrandmeister, Vorbeugender Brandschutz
- Klaus Katheder: Kreisbrandmeister, FB EDV - BASIS
- Andreas Seegmüller: Kreisbrandmeister, Alarmpläne und Öffentlichkeitsarbeit
- Bleicher Florian: Kreisbrandmeister, Kreisjugendwart
- Eduard Ott: Kreisbrandmeister, FB Ausbildung
- Stefan Vogel: Leiter, Unterstützungsgruppe ÖEL
- Frank Schleicher: Fachberater, Notfallseelsorge
- Romy Huber: Fachberaterin, Frauenbeauftragte
Bürgerinfo
Verhalten im Brandfall

1. Feuer melden über Telefon - Handy
Was ist passiert?
Umschreiben Sie das Ereignis bitte in kurzen prägnanten Stichworten, z.B. Verkehrsunfall, Bewusstlose Person, Sturz von einer Leiter, Feuer, Explosion etc.
Wo ist es passiert?
Ortsangabe - Ort, Stadtteil, Straße, Hausnummer und ergänzende Angaben. Sie sind am Unfallort fremd? Fragen sie Ortsansässige/Passanten und bitten um Hilfe bei der Ortsbestimmung. Hier gilt: Je genauer die Ortsangabe, desto weniger Zeit verbringen die Einsatzkräfte mit dem Suchen nach der Einsatzstelle.
Wie viele Verletze/Erkrankte?
Bitte teilen Sie möglichst genau die Anzahl der Verletzten/Erkrankten mit, bei größeren Unfällen reicht eine wohl überlegte Schätzung aus. Bitte über- oder untertreiben Sie nicht.
Welche Art der Verletzung/Erkrankung?
Bitte nennen Sie auch die Art der Verletzung oder Erkrankung, damit evtl. weitere geeignete Einsatzmittel gleich mitgeschickt werden können.
Wer meldet das Ereignis?
Nennen Sie bitte ihren Name und eine Rückrufnummer für Nachfragen und falls möglich bleiben Sie in Reichweite dieses Apparates. Erwarten Sie unsere Einsatzkräfte zwecks gezielter Einweisung. Erste Hilfe und Eigenschutz geht aber in jedem Fall vor.
Bitte bedenken Sie, dass jede ungenaue oder fehlende Angabe zu einer erheblichen Zeitverzögerung führen kann, die im Einzelfall lebenswichtige Minuten verstreichen lässt.
2. In Sicherheit bringen
- Gefährdete Personen warnen
- Hilflose mitnehmen
- Personen- und Kleiderbrand ersticken
- Gekennzeichneten Fluchtwegen folgen
- Keinen Aufzug benutzen
- Wenn Flucht nicht möglich, Türen schließen und am Fenster bemerkbar machen
3. Löschversuch unternehmen
- Feuerlöscher, Wandhydrant oder Löschdecke benutzen
- Kein Risiko eingehen
- Bei Brand an elektrischen Anlagen: Strom abschalten
4. Feuerwehr einweisen
- Anfahrtswege für die Feuerwehr freihalten
- Auf das Eintreffen der Rettungskräfte warten und diese einweisen
Bedeutung der Sirenensignale

Dieses Signal dient zur Alarmierung der Feuerwehr. Weiterhin werden im Landkreis jeden ersten Samstag im Monat zwischen 11.00 Uhr und 11.30 Uhr die Sirenen mit diesem Signal auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft.
Verhaltensregeln:
Achten Sie als Verkehrteilnehmer jetzt besonders auf Einsatzfahrzeuge!
Schließen Sie bei starker Rauchentwicklung Fenster und Türen!
Bleiben Sie dem Schadensort fern und blockieren Sie keine Verkehrswege!
Achten Sie auf Kinder das diese nicht durch Unwissenheit falsch reagieren!

Dieses Signal dient zur Warnung der Bevölkerung vor besonderen Gefahren.
Verhaltensregeln:
Schalten Sie Ihr Rundfunk- und Fernsehgerät ein und achten Sie auf Durchsagen!
Rundfunk: Radio 8 (88,5 Mhz & 90,3 Mhz), Antenne Bayern (100,6 Mhz & 103,3 Mhz)
Fernseher: Bayerisches Fernsehen, ARD, ZDF
Halten Sie Fenster und Türen geschlossen - holen Sie ihre Kinder ins Haus! Achten Sie auf Kinder das diese nicht durch Unwissenheit falsch reagieren! Wichtige Dokumente und Medizin zur Mitnahme bei einer evt. Evakuierung bereitlegen! Informieren Sie Ihre Nachbarn und Straßenpassanten über die Durchsagen! Helfen Sie Menschen mit Behinderung. Informieren Sie ältere und ausländische Mitbürger! Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden genau! Telefonieren Sie nur im Notfall! Fassen Sie sich kurz! Die Einsatzkräfte sind auf freie Telefonleitungen angewiesen - besonders in den Mobilfunknetzen! Bleiben Sie dem Schadensort fern und blockieren Sie keine Verkehrswege!

Dieses Signal dient zur Entwarnung. Die Gefahrensituation ist nun vorüber.
Rauchmelder als Lebensretter
Da Rauch schneller ist als Feuer und bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Zigarettenrauch und brennende Kerzen lösen aufgrund der sensiblen Sensoren eines geprüften Rauchmelders keinen Alarm aus.
Brandtote sind Rauchtote
Täglich verunglücken in Deutschland durchschnittlich zwei Menschen tödlich durch ein Feuer, meistens in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit davon stirbt an einer Rauchvergiftung und zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller als Feuer — und lautloser.
Sicherheit durch Rauchmelder
Brandrauch ist in jeder Wohnung und für jeden Menschen ein ungebetener und vor allem unerbittlicher Gast. Der entstehende Schaden ist unermesslich. In der Bundesrepublik sind pro Jahr mehr als 800 Tote bei Bränden in Wohnungen und Eigenheimen zu beklagen. Brandrauch füllt innerhalb kurzer Zeit nach Brandausbruch eine Wohnung vollständig aus. Der hohe Kohlenmonoxidgehalt im Rauch lässt schlafenden Personen bewusstlos werden. Häufig tritt der Erstickungstod schon ein, bevor die Feuerwehr überhaupt alarmiert ist. Tun Sie etwas für die Sicherheit Ihrer Familie. Nutzen Sie im häuslichen Bereich Rauchmelder als ein lebensrettendes Frühwarnsystem.
Wie funktionieren Rauchmelder?
Die Geräte unterschiedlicher Hersteller arbeiten grundsätzlich nach gleichen oder ähnlichen Methoden. Die Rauchmelder verfügen über eine Messkammer, in der in bestimmten Intervallen kurzzeitig eine Lichtquelle eingeschaltet wird. Treten Rauchpartikel in diese Messkammer ein, aktiviert das dabei entstehende Streulicht eine Fotozelle. Diese löst die Alarmierungseinrichtung aus und warnt durch einen lauten Signalton. Personen, die sich in einer Brandwohnung befinden, können schnell und situationsbezogen reagieren - die eigene Familie in Sicherheit bringen, die Feuerwehr alarmieren, Mitbewohner im Haus warnen oder den Entstehungsbrand bekämpfen. Im Notfall gibt ein Rauchmelder Ihnen Zeit, all das zu erledigen.
Wo braucht man Rauchmelder?

In Privathaushalten ist ein Rauchmelder in einem zentral gelegenen Raum wie z.B. im Flur anzubringen. An der Schnittstelle zwischen Wohn- und Schlafbereich werden somit auch Schlafende durch den Signalton auf eine drohende Gefahr aufmerksam gemacht. In mehrstöckigen Wohnhäusern empfiehlt es sich, in jedem Stockwerk mindestens einen Rauchmelder vor dem Schlafbereich zu montieren. Darüber hinaus sind vor allem Kinderzimmer durch ein zusätzliches Gerät zu schützen. Küche und Bad sollten ausgenommen werden, da Wasserdämpfe zu Fehlalarmen führen können. In kleinen Appartements mit einem Schlaf-/Wohnraum installieren Sie einen Rauchmelder in der Nähe Ihres Schlafplatzes an der Decke. Sichern Sie Ihre Kinder und sich mit Geräten, die man untereinander verbinden kann. Löst ein Rauchmelder den Alarm aus, ertönt das Warnsignal auch über alle anderen Geräte. Rauchmelder sind an der Decke in der Mitte des jeweiligen Raumes anzubringen. Dort können die Geräte im Fall eines Feuers eine optimale Frühwarnung gewährleisten. Als Mindestschutz sollte wenigstens ein Rauchmelder pro Wohnung an zentraler Position montiert werden. Für mehrstöckige Häuser oder Wohnungen gilt ebenfalls als Mindestschutz ein Rauchmelder pro Etage und Wohnung, jedoch ist auch im Keller und auf dem Dachboden eine Installation sinnvoll, da sich hier sehr oft unbeobachtete Brände entwickeln.
Wie montiert man Rauchmelder?
Keine Angst vor schwierigen "Operationen" - die Geräte werden mit ausführlicher Gebrauchsanweisung und Montageanleitung, also montagefertig mit Batterie, Schrauben und Dübeln, geliefert. In aller Regel müssen die Rauchmelder nur mit zwei kleinen Schrauben in die Decke geschraubt werden, bzw. es wird eine kleine Grundplatte an der Decke befestigt, in der ein Rauchmelder arretiert wird. Also einfach an die Decke schrauben und fertig.
Worauf Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten!
- Verwenden Sie ausschließlich foto-optische Rauchmelder
- Nur geprüfte Geräte, die das Prüfzeichen VdS oder auch die Prüfzeichen BSI bzw. UL tragen, garantieren einen wirksamen Schutz
- Achten Sie auf eine mehrjährige Garantie des Gerätes
- Erwerben Sie ein Gerät, das mit dem CE-Zeichen ausgewiesen ist
- Empfehlenswert sind batteriebetriebene Rauchmelder - sie bleiben auch bei einem Ausfall der Stromversorgung funktionsfähig
- Eine entladene Batterie wird akustisch angezeigt
- Testen Sie die Funktionsfähigkeit Ihres Gerätes in regelmäßigen Abständen mit Hilfe des eingebauten Prüfknopfes.
Wo Sie Rauchmelder kaufen können?
In Warenhäusern, Baumärkten, über den Versandhandel und natürlich im Fachhandel z.B. für Brandschutz und Sicherheitstechnik oder Elektrofachhandel
Feuerlöscher

Allgemeines
Feuerlöscher dienen zur wirksamen Bekämpfung von Entstehungsbränden. Das bedeutet, dass nur kleine und in der Entstehung befindliche Brände erfolgreich gelöscht werden können. Jeder Feuerlöscher ist ohne besondere Kenntnisse zu bedienen, es genügt völlig die aufgedruckte Gebrauchsanweisung zu befolgen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie sich allerdings schon jetzt mit der Bedienung, der bei Ihnen verfügbaren Feuerlöscher vertraut machen. Lesen Sie dazu die auf dem Feuerlöscher angebrachte Gebrauchsanweisung aufmerksam durch und machen Sie sich mit den vorhandenen Bedienungselementen vertraut. Dies erspart Ihnen im Ernstfall wertvolle Zeit. Sie sollten auch kontrollieren, ob sich der Feuerlöscher in Ihrer Umgebung für die bei Ihnen vorhandenen brennbaren Stoffe eignet. Auf dem Feuerlöscher sind Piktogramme für die Eignung der verschiedenen Brandklassen aufgedruckt. Die Folgenden zwei Tabellen sollen Ihnen Aufschluss über die Brandklassen und Eignung der verschiedenen Feuerlöscher in Bezug auf die jeweiligen Brandklasse geben.
Einteilung der Brandklassen
Brandklasse A
Brandklasse B
Brandklasse C
Brandklasse D
Brände fester Stoffe, hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Glutbildung verbrennen: z.B. Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle, Autoreifen
Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen: z.B. Benzin, Benzol, Öle, Fette, Lacke, Teer, Äther, Alkohol, Stearin, Paraffin
Brände von Gasen: z.B. Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen, Erdgas, Stadtgas
Brände von Metallen: z.B. Aluminium, Magnesium, Lithium, Natrium, Kalium und deren Legierungen
Einsatztaktik beim Gebrauch von Feuerlöschern

Windrichtung beachten, immer mit dem Wind vorgehen, von unten in die Glut nicht in die Flammen spritzen, dabei genug Abstand halten damit die Pulverwolke möglichst den gesamten Brand einhüllt. Unbedingt stoßweise löschen.

Flächenbrände von vorne und von unten ablöschen, nicht von hinten oder oben, immer das Brandgut, nicht die Flammen löschen.

Bei Tropf- oder Fließbränden von oben (Austrittstelle) nach unten (brennende Lache) löschen.

Bei größeren Entstehungsbränden mehrere Feuerlöscher gleichzeitig und nicht nacheinander einsetzen.

Auf Rückzündung achten, Brandstelle nicht verlassen, sondern beobachten.

Nach der Benutzung des Feuerlöscher, diesen auf keinen Fall wieder an seinen angestammten Platz verbringen sondern sofort wieder füllen lassen.
Unterschätzen Sie nicht die gesundheitliche Gefährdung durch Rauch- und Brandgase. Achten Sie auf Ihre Eigensicherung.
Hinweisschilder für Feuerlöscher oder Feuerlöscheinrichtungen
Feuerlöscher sind an leicht zugänglichen Stellen aufzustellen und diese durch gut sichtbare Hinweisschilder zu kennzeichnen. In größeren Gebäuden, z.B. Gasthäusern, Versammlungsräumen, Kindergärten, Schulen, Betriebsstätten etc., ist dies zwingend vorgeschrieben.

Dieses Schild weißt auf den Aufstellungsort eines Feuerlöschers hin.

Dieses Schild weißt den Weg zum nächsten Feuerlöscher.
Freie Fahrt für rasche Hilfe

Bei Blaulicht keine Panik
Das B – G – A Reaktionsschema
- Blinker betätigen
- Geschwindigkeit reduzieren
- Anhalten am Straßenrand
Ein Martinshorn ist zu hören, dann blitzt Blaulicht auf. Die Feuerwehr, Rettungswagen oder die Polizei ist im Notfalleinsatz. „Sofort frei Bahn schaffen!“ gebieten ihre Signale den anderen Verkehrsteilnehmer. Doch häufig kommt es dabei zu kritischen Situationen, weil viele Verkehrsteilnehmer nicht richtig reagieren. Wenn sie im Auto unterwegs sind und ein Martinshorn hören: Radio ausschalten und Fenster öffnen. So können sie am besten die Richtung feststellen, aus der ein Einsatzfahrzeug kommt.
Drei Grundregel gilt es zu beherzigen:
- Ausschau halten, woher das Einsatzfahrzeug kommt
- Abschätzen, wohin die Retter wollen
- Und wie man ihnen am besten Platz schafft
„Zum Straßenrand hin ausweichen“ lautet ein probates Rezept, wenn ein Einsatzfahrzeug von hinten naht. Kommt es von der Seite, ist sofortiges vorsichtiges Anhalten anzuraten. Dabei nicht vergessen, dass auch noch andere Verkehrsteilnehmer auf der Straße sind. Ein hartes Bremsmanöver ohne Blick nach hinten könnte sonst leicht einen Auffahrunfall auslösen. Ein Ausweichmanöver kann den Kfz-Lenker auf der benachbarten Fahrspur in Bedrängnis oder einen Radfahrer zum Sturz bringen.
Im Stau das Richtige tun. Doch was, wenn das Feuerwehrfahrzeug sich von hinten nähert und es keine Ausweichmöglichkeit nach vorne gibt? Selbstverständlich ist es dann erlaubt und sogar geboten, ihm – wenn möglich – die Bahn durch Ausweichen auf einen Rad- oder Fußweg freizumachen. Auch vor einer roten Ampel muss der Autolenker nicht stehen bleiben, wenn er der Feuerwehr durch ein überqueren der Haltelinie mit seinen Wagens den Weg freimachen kann.

Aber Achtung: Alle Manöver, die hier ausnahmsweise zulässig und sonst von der Straßenverkehrsordnung verboten sind, verlangen größte Vorsicht. Kein anderer Fahrer, kein Radler oder Fußgänger darf durch das Verhalten in Gefahr gebracht werden.
Beachten Sie: Auch wenn die Einsatzfahrzeuge längst die Unfallstelle erreicht haben, bitten wir sie, keine Zufahrt zu verstellen. Oft müssen weitere Feuerwehrfahrzeuge oder Rettungswagen nachalarmiert werden oder von der Unfallstelle mit Verletzten wieder rasch abfahren können.
Erste-Hilfe

Erste Hilfe Maßnahmen im Notfall
Machen Sie sich fit für den Notfall! Jemand kippt vor Ihnen um oder Sie geraten in einem Unfall! Können Sie helfen? Ein Kurs in Erste Hilfe macht Sie sicherer...
Helfen Sie aktiv, auch Sie könnten mal Hilfe gebrauchen!
Das Wichtigste bei einem Notfall ist es, aus der Menschenmenge herauszutreten und zu helfen. In manchen Fällen reicht es schon aus, eine bewusstlose Person in einer stabilen Seitenlage zu bringen, um diese vor dem Ersticken zu bewahren.
Haben Sie keine Angst davor, etwas falsch zu machen, denn es ist schlimmer, wenn Sie überhaupt nicht handeln.
Schaden anrichten können Sie vor allem, wenn Sie nicht helfen.
In regelmäßigen Zyklus (2 Jahre) sollten Sie Ihr Wissen im Erste-Hilfe-Kurs auffrischen. werden.
Erste-Hilfe bei kleineren Notfällen
- Kleinere Schnittverletzungen
Wunde ausbluten lassen und die Ränder mit einem Antiseptikum (z.B. Polyvidonjod, Octenidindihydrochlorid) desinfizieren. Dann die Wundränder aneinanderrücken und quer zur Schnittrichtung ein Pflaster darüberkleben. Bei Schnitten, die länger als ein Zentimeter sind, zum Arzt gehen.
- Schürfwunden
Wunde vorsichtig mit desinfizierendem Mittel abtupfen. Nicht mit Wasser reinigen und auch keine Puder oder Salben auftragen. Wenn möglich die Wunde an der Luft trocknen lassen, bis sich Schorf gebildet hat. Wenn die Gefahr besteht, dass die Wunde verschmutzt, mit steriler Wundauflage abdecken und mit Mullbinden befestigen.
Achtung: Watte, Zellstoff oder Mullbinden eignen sich nicht als direkte Wundauflage. Sie beeinträchtigen die Wundheilung, weil sie fusseln oder mit der Wunde verkleben können.
- Verbrennung/Verbrühung
Kleinere Brandwunden sofort und so lange unter handwarmem Wasser kühlen, bis der Schmerz nachlässt. Größere Verbrennungen locker mit einer sterilen Brandwundauflage abdecken und möglichst schnell einen Arzt aufsuchen. Bei Verbrühungen die nasse Kleidung sofort entfernen. Kleidung, die in der Wunde klebt, darf nur der Arzt entfernen. Brandblasen nicht aufstechen. Zur Nachbehandlung eignet sich Brandgel (nicht auf die frische Verbrennung).
- Prellung und Bluterguss
Die betroffene Stelle ruhig halten, möglichst hochlagern und kühlen, am besten mit einer Kühlkompresse, die mit einer elastischen Binde fixiert wird. Mit Salben oder Cremes, die entzündungshemmende Stoffe wie Ibuprofen, Felbinac, Diclofenac, Piroxicam oder Mucopolysaccharidpolysulfat enthalten, können Sie die Heilung fördern.
Die Rettungskarte für den PKW

Die Rettungskarte liefert dem Rettungsdienst sowie den Feuerwehren und Technischen Hilfswerken bei der Befreiung von Personen aus PKW´s wertvolle Informationen. Die Mitführung einer Rettungskarte kann überlebens notwendige Zeit bei der Rettung einer eingeklemmten Person sparen und somit die Überlebens- oder Wiedergenesungschance erhöhen. Außerdem vermindert sie Verletzungen und Unfälle bei der Befreiung durch z. B. spät auslösende Airbags.
Die Rettungskarte informiert über eingebaute Airbags, dessen Treibsätze, den/die genauen Standort/e von Autobatterien, Stellen an denen mit den Rettungsgeräten (Schere, Spreizer) angesetzt werden kann.
Anzubringen ist die Rettungskarte unter die Sonnenschutzblende auf der Fahrerseite.
Weitere Informationen und die passende Rettungskarte zu Ihrem Auto erhalten Sie unter:
Rettungskarte des ADAC
Airbag - Informationen
Grundsätze:
- Ausgelöste Airbags stellen keine Probleme dar
- Immer auf nicht ausgelöste Airbags achten
- Während technischer Rettungsarbeiten den Auslösebereich nicht ausgelöster Airbags freihalten
- Niemals in Gasgeneratoren hineinschneiden
- Für Ersthelfer besteht keine Gefahr, solange nicht technische Rettungsgeräte parallel eingesetzt werden

PKW Neufahrzeuge werden heute mit Fahrer/Beifahrerairbag und zunehmend mit Seiten- und Kopfairbags ausgerüstet. Der Frontalairbag für den Fahrer befindet sich im Lenkrad, der für den Beifahrer im Bereich des Handschuhfaches. Seitenairbags sind in den Sitzen oder Türverkleidungen integriert. Zusätzliche Airbags für den Kopfschutz befinden sich seitlich im Dachrahmen. Neu sind Airbags zum Knieschutz.Sie schaffen im unteren Teil der Armaturentafel zusätzliche Knautschzonen. Bei derzeit einer Fahrzeugmarke gibt es kleine Airbags, um die vorderen Sitzflächen durch ein Luftpolster leicht anzuheben, damit ein Durchrutschen unter dem Sicherheitsgurt beim Frontalcrash vermieden wird. Die Gasgeneratoren befinden sich unter dem Sitz Frontalairbags gibt es auch für Transporter und LKW.
Airbags lösen mit einen lauten knall aus, der bei geringen Abstand und im geschlossen Fahrzeug oder durch Aufprall auf das Ohr zu Gehörschäden führen kann. Die Umgebung von Gasgeneratoren kann noch minutenlang sehr heiß sein. Die Airbagauslösung kann elektrisch und mit Energiereserven erfolgen. Nachrüstsysteme sowie bestimmte Seitenairbag Systeme mit Drucksensoren, lösen rein mechanisch aus und können nicht deaktiviert werden.
Ausgelöste Airbags haben unterschiedliche Volumen. Für Rettungskräfte sind die Fahrerairbags von 35-70 Liter und die Beifahrerairbags von 60-170 Liter aufgrund des großen Volumens von besonderer Bedeutung. Seitenairbags haben nur 10-18 Liter, Kopfairbags etwa 10-15 Liter Inhalt.
Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen
Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer nutzen die Kraft der Sonne und leisten mit der Installation einer Photovoltaik-Anlage einen Beitrag zum Klimaschutz. Sie stellen sich häufig die Frage, ob mit einer solchen Anlage, beispielsweise im Brandfall, Gefahren verbunden sind. Natürlich bringen die spannungsführenden Teile der Photovoltaik-Anlage ein Gefahrenpotenzial mit sich. Dieses ist bei sachgerechter Ausführung und Handhabung jedoch überschaubar. Achten Sie darauf, dass die Firma, die die Anlage bei Ihnen auf dem Dach errichtet, die Hinweise aus der Broschüre "Brandschutzgerechte Planung, Errichtung und Instandhaltung von PV-Anlagen" einhält. Diese Broschüre wurde in 2010/2011 von einer Expertenkommission erstellt und mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland abgestimmt.
Ist ein Haus mit PV-Anlage schwerer zu löschen?
Brände in Häusern mit Photovoltaik-Anlagen werden von uns genauso gelöscht wie andere Brände auch. Eine installierte Photovoltaik-Anlage ist dabei nie der alleinige Grund, das unter Umständen ein brennendes Gebäude aufgegeben werden muss und man es schließlich kontrolliert abbrennen lassen muss. Der Einsatzleiter entscheidet in solchen Lagen individuell und lageabhängig.
Helfen Sie der Feuerwehr
Daher ist es aus unserer Sicht durchaus hilfreich, Hinweise zur Anlagentechnik im oder an der Elektro-Hausverteilung in Form eines Schildes zu erhalten. Ein Muster solcher Hinweisschilder haben wir Ihnen rechts Abgebildet, und diese bekommen Sie über Ihren Örtlichen Strom-Anbieter, oder setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Die Löschwasserversorgung

Das Löschwasser wird den dafür vorgesehenen Zapfstellen, die als Oberflur- oder Unterflurhydranten bezeichnet werden entnommen. Heutzutage werden zur Vermeidung von Beschädigungen und Verkehrsbeeinträchtigungen überwiegend Unterflurhydranten für die Löschwasserentnahme verwendet.

Die Hinweisschilder von Hydranten sind leicht zu erkennen. Es sind 25 cm breite und 20 cm hohe, weiße Schilder mit einer 2 cm breiten, roten Umrandung. Die schwarzen Zahlen geben die Lage des Hydranten in Meter-Entfernung nach vorne, links oder rechts von der Position des Schildes ausgehend an.
Die Städte und Gemeinden sind dazu verpflichtet, Löschwasser in ausreichendem Umfang bereitzustellen. Deshalb trifft auch den Bürger die Verpflichtung, Hydranten frei und problemlos zugänglich zu halten, damit im Ernstfall eine schnelle und unkomplizierte Brandbekämpfung vorgenommen werden kann.
Deshalb gilt im allgemeinen:
Hydranten, die sich auf Gehwegen und Parkflächen befinden von Kraftfahrzeugen freizuhalten. Hydranten, die sich auf Grundstücken oder dazugehörigen Gehwegen befinden stets zugänglich und schnee- und eisfrei zu halten. Man beachte, dass Fahrzeuge, die den Zugang zu einem Hydranten erschweren, oder unmöglich machen, erst entfernt werden müssen. Verschneite oder vereiste Hydranten müssen erst einmal zugänglich gemacht werden. Diese vermeidbaren Vorfälle kosten viel unnötige Zeit und erschweren die Arbeit der Feuerwehr erheblich, denn der Löschwasservorrat eines Tanklöschfahrzeuges ist innerhalb von wenigen Minuten verbraucht.
Der Feuerwehrdienst

Aktiven Dienst am Nächsten kann jede Frau und jeder Mann in der gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehr leisten.
Der Beitritt zur Jugendfeuerwehr ist ab dem 14. Lebensjahr möglich. Innerhalb der nächsten 2 Jahre erhält man eine fundierte Feuerwehrgrundausbildung.
Ab dem 16. Lebensjahr werden die Jugendlichen zum aktiven Einsatzdienst herangeführt. Die Tätigkeiten beschränken sich allerdings auf den Bereich außerhalb der unmittelbaren Gefahr.
Mit der Vollendung des 18. Lebensjahres wird die Einsatzkraft nun vollständig in den aktiven Einsatzdienst integriert. Von nun an können Fortbildungslehrgänge wie z. B. zum Atemschutzgeräteträger, Maschinist zur Bedienung von Pumpen, Funklehrgang sowie zu Führungslehrgängen (Truppführer, Gruppenführer) besucht werden.
Der aktive Feuerwehrdienst kann bis zum Ende des 63. Lebensjahres ausgeübt werden.
Der Eintritt, sowie der Austritt aus der Feuerwehr ist freiwillig und jederzeit möglich.
Der Dienst in der gemeindlichen Freiwilligen Feuerwehr ist ein Ehrenamt und wird somit unentgeltlich geleistet.
Hochwasser
So können Sie sich selbst schützen:
Wenn Sie in einem hochwassergefährdeten Gebiet wohnen, ist es wichtig, rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen zu treffen und das Verhalten auf diese Gefahren abzustimmen.
Staat und Kommunen treffen Schutzmaßnahmen und Vorbereitungen, um die Auswirkungen solcher Schadensereignisse zu begrenzen. Daneben kann auch jeder Einzelne durch gezielte Vorbereitungen Schäden vermeiden oder vermindern.
Um insbesondere die Gefährdung in Wohnbereichen einschätzen zu können, sollten Sie zunächst die für Sie kritische Hochwassermarke (ggf. über Ihre Gemeinde) abklären. Gleiches gilt für die zu erwartenden Grundwasserstände.
Generell ist zu beachten, dass die Versorgung mit Strom, Trinkwasser und Lebensmitteln bei Hochwasser und auch nach Ende der unmittelbaren Hochwassergefahr beeinträchtigt oder unterbrochen sein kann.
Mit der Beachtung folgender Hinweise können Sie dazu beitragen, sich auf eine Hochwassersituation vorzubereiten bzw. diese besser durchzustehen.
1. Vor dem Hochwasser:
1.1. Bauvorsorge betreiben:
- Hochwassergefährdete Stockwerke und Gebäudeteile angepasst nutzen
- Hochwasserverträgliche Baumaterialien verwenden
- Versorgungseinrichtungen (Heizanlage, Strom, Wasser) unter Berücksichtigung der Hochwassergefahr planen oder umbauen
1.2. Vorbereitende Maßnahmen treffen:
- Schalbretter, wasserfeste Sperrholzplatten und Silikon zum Abdichten gefährdeter Räume anschaffen Heizöltank sichern (Verankerung oder Ballastierung gegen Aufschwimmen) und Tanks verwenden, die für “Wasserdruck von außen” geeignet sind (vgl. Merkblatt des bayerischen Umweltministeriums)
- Absperrmöglichkeiten von Leitungen vorbereiten
- Gefährliche Stoffe oder Chemikalien rechtzeitig auslagern
- Versorgung hilfebedürftiger oder kranker Personen planen (z.B. durch “Evakuierung” zu Verwandten oder Freunden außerhalb der Gefahrenzone)
- Evakuierung von Tieren planen/vorbereiten
- Im Gefahrenfall können Festnetztelefon und auch Mobilfunknetz ausfallen: Daher mit Nachbarn Not- und Gefahrenzeichen absprechen
- Alle Familienmitglieder über die getroffenen Vorsorgemaßnahmen (v.a. Hauptschalter und Absperrventile, richtiges Verhalten, Dokumentensicherung usw.) informieren Mit allen Familienmitgliedern die Aufgabenverteilung im Ernstfall absprechen
1.3. In Einzelfällen notwendig:
- Lebensmittel- und Trinkwasservorrat anlegen
- Netzunkabhängiges Radio und ausreichend Reservebatterien sicherstellen
- Netztunabhängige Notbeleuchtung sicherstellen
- Netztunabhängige Kochgelegenheit sicherstellen
- Ersatztoilette planen
- Notgepäck und Sicherung von Dokumenten vorbereiten
2. Wenn sich ein Hochwasser ankündigt:
- Aktuelle Wettermeldungen und Hochwassernachrichten und -warnungen über die Rundfunksender, die Videotexttafeln von Fernsehsendern ihres Sendegebiets und ggf. Internet verfolgen
- Gefährdete Gewässer- und Uferbereiche verlassen, Warnungen vor Vorabsenkungen von Talsperren und Stauanlagen und künstlichen Hochwasserwellen beachten
- Ggf. Mitbewohner oder Nachbarn, die gerade nicht vor Ort sind, informieren
- Getroffene Vorsorgemaßnahmen überprüfen und ergänzen
- Wichtige Telefonnummern aktualisieren und griffbereit halten
- Gefährdete Räume leer räumen
- Gefährdete Türen, Fenster, Abflussöffnungen usw. abdichten
- Heizungen und elektrische Geräte in bedrohten Räumen sichern bzw. abschalten (Stromschlaggefahr entsteht bereits bei Kondenswasser! Tiefkühltruhe berücksichtigen)
- Hausentwässerungsanlagen und Rückstauklappen im Keller überprüfen
3. Während des Hochwassers
3.1. Menschenleben vor Sachwerten:
- Menschenrettung geht der Erhaltung von Sachwerten immer vor!
- Keine Rettungsversuche ohne Eigensicherung, rufen Sie Hilfe!
- Bei Gefahr von Überschwemmungen keinesfalls in Keller oder Tiefgaragen gehen!
- Kinder aus dem Überschwemmungsgebiet in Sicherheit bringen!
- Uferbereiche nicht betreten. Hier besteht Unterspülungs- und Abbruchgefahr! Gleiches gilt für überflutete/teilüberflutete Straßen: Absperrungen beachten und Anweisungen der Gemeinde und Einsatzkräfte unbedingt Folge leisten!
- Auf Hochwasser führenden Gewässern nicht mit Privatbooten „spazieren“ fahren (Wellenbildung und Gefahr von Hindernissen)
3.2. Vorsicht bei Kraftfahrzeugen:
- Keine überfluteten Straßen durchfahren! Dringt Wasser in den Motorraum, droht erheblicher Schaden; die Betriebstemperatur eines Katalysators liegt bei rund 700°C, plötzliche Abkühlung kann zum Zerspringen des Keramik-Kopfes führen.
- Steht das Fahrzeug bis zur Ölwanne oder über die Räder im Wasser, keinesfalls starten, sondern abschleppen und in Werkstatt überprüfen lassen.
4. Nach dem Hochwasser:
- Wasserreste und Schlamm entfernen, betroffene Räume jedoch erst leer pumpen, wenn das Hochwasser abgeflossen und der Grundwasserspiegel ausreichend gesunken ist (Gefahr durch Auftrieb und Wasserdruck)
- Fußbodenbeläge und Verkleidungen zur Kontrolle entfernen oder öffnen
- Betroffene Bereiche schnellstmöglich trocknen, um Bauschäden, Schimmelpilz-Befall oder anderen Schädlingsbefall zu verhindern
- Beschädigte Bausubstanz überprüfen lassen (Statik)
- Vom Hochwasser betroffene elektrische Geräte und Anlagen vor Inbetriebnahme vom Fachmann überprüfen lassen
- Heizöltanks auf Schäden überprüfen
- Feuerwehr verständigen, wenn Schadstoffe (z.B. Pflanzenschutzmittel, Farben, Lacke, Reiniger, Heizöl) freigesetzt wurden. Eigene Maßnahmen (Ölbindemittel) nur in Absprache mit der Feuerwehr vornehmen.
- Räume, in denen gearbeitet wird, gut belüften. Bei freigesetzten Schadstoffen nicht Rauchen und offenes Feuer vermeiden.
- Obst, Gemüse oder Salat aus überschwemmten Gebieten nicht verzehren
- Bei dicken Ölschlammschichten in Gärten oder auf Feldern das Landratsamt bzw. das Amt für Landwirtschaft verständigen
- Informationen zu möglichen Badeverboten beachten.
Ergänzende Hinweise:
Über Ihre Gemeinde erhalten Sie weitere Informationen und Hinweise.
Außerdem erhalten Sie Informationen zum Verhalten bei Hochwasser auch über die Internetadresse des Bayerischen Staatsministeriums des Innern.
Weitere Informationen seitens des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz
Ratschläge im Internetangebot des Hochwassernachrichtendienstes:
Bayerisches Landesamt für Wasserwirtschaft: „Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete in Bayern“
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